Traumfrauen und Traummänner der Basler Geschichte
Der Ritter in glänzender Rüstung und die holde Prinzessin beflügeln unsere Phantasie bis heute. Was jedoch eine Traumfrau oder einen Traummann ausmacht, ist auch abhängig vom jeweiligen Zeitgeist. Für die Reformatoren am Oberrhein galt die züchtige und schlichte Wibrandis Rosenblatt als ideale Ehefrau. Im 21. Jahrhundert jedoch darf der Traumfrau eine Prise Sexappeal nicht fehlen. Der Renaissancemaler Urs Graf skizziert in seinen Bildern starke und gleichzeitig fragile "Haudegen" als Modell für Männlichkeit. Heute zieren die Titelseite von Zeitschriften Fussballgötter und Tennisprofis. Welche Figuren werden zu Projektionsflächen für die Träume und Erwartungen einer Zeit? Was für Qualitäten machen begehrenswert? Anhand von Persönlichkeiten der Basler Geschichte wie dem Modeschöpfer Fred Spillmann, Graf Cagliostro oder der Ärztin und modernen Mystikerin Adrienne von Speyr zeigt der Rundgang auf, in welchem Ausmass Sehnsüchte, Wünsche und Hoffnungen ein Teil der Geschichte sind.
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